Nachbericht: IFAT 2016

17 June 2016

STEINERTs UniSort Black und UniSort BlackEye zur Sortierung von schwarzen Kunststoffen wirkten wie ein Kundenmagnet

 

(Pressemitteilung PDF)

Nach 5 starken Messetagen schließt die IFAT in München ihre Tore und STEINERT blickt auf eine hervorragende Bilanz. „Wir hatten selten eine so hohe Dichte an hochwertigen, konkreten Gesprächen mit Neukunden“, berichten Dr. Uwe Habich und Peter Funke, beide Geschäftsführer der STEINERT Elektromagnetbau GmbH. „Die Kombination aus der UniSort Black und der UniSort BlackEye, zur Sortierung schwarzer Kunststoffe, wirkte wie ein Kundenmagnet. Hier haben wir zur Erhöhung der Recyclingraten einen klaren technischen Vorsprung“, resümiert Peter Funke weiter den Auftritt. Denn die Plastiksortierung kann an verschiedenen Stationen der Recyclingkette erfolgen – bei Entsorgungs- und Recyclingbetrieben gleichermaßen. Die UniSort Black kommt unter anderem in Sortieranlagen für Leichtverpackungen (LVP) aus den gelben Tonnen zum Einsatz. Sie  sortiert dunkle und schwarze Objekte zusammen mit den restlichen Verlusten der vorgeschalteten Anlagentechnik aus, die naturgemäß nicht mittels NIR Technik erkennbar sind. Sie kann sie als schwarze Objekte im Abfallstrom sichtbar machen und aussortieren. Die UniSort BlackEye ist die nächste logische Stufe in dieser Evolution der Sortieranlagen, da sie die schwarzen Kunststoffe in ihren Kategorien PE, PP, PS und PVC unterscheiden kann. Die Geschäftsführer des Spezialisten für Magnet- und Sensor-Sortiertechnik aus Köln fassen zusammen: „Das Interesse an dieser Art wirtschaftlichen Aufbereitungstechnik ist sehr groß. Wir hatten eine hervorragende Besucherfrequenz mit realen Aufgabenstellungen.“

Matec Inc. unterschreibt für Einsatz der UniSort BlackEye in Japan

Konkret äußerte sich das Interesse darin, dass neben diversen Auftragsabschlüssen, Matec Inc., mit 8 Schrottplätzen und diversen Sammelstellen einer der größten Auto Shredder Residue (ASR) und Abfall-Aufbereiter in Japan, für eine UniSort BlackEye unterschrieb. Der Einsatz erfolgt noch dieses Jahr in einer ASR Anlage auf der Insel Hokkaidō am Hauptstandort von Matec Inc. Obihiro im Norden Japans. Dort wird schwarzes Polyvinylchlorid (PVC) aus einer Shredder-Leichtfraktion getrennt. Armin Vogel, Sales Area Manger STEINERT: „Matec ist einer der größten ASR und Abfall-Aufbereiter in Japan und langjähriger STEINERT Kunde mit ca. 50 STEINERT Maschinen im Einsatz. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn von unserer neuen Entwicklung überzeugen konnten.“

Live-Demonstrationen und Fachvortrag

Über den Messestand hinaus nahm das Unternehmen an den Live Demonstrationen des VDBUM (Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V.) im Freigelände teil. Hier zeigte die Werner DOPPSTADT Umwelttechnik GmbH und Co. KG mit STEINERT einen Aufbereitungsprozess mit dem Thema Bauschutt-Recycling. Nach einer Windsichtung schloss sich die Metallentfrachtung mit Hilfe der STEINERT ISS (Induktionssortiersystem) an. Tobias Ervens, Leitung Technischer Innendienst bei STEINERT: „Die Aussortierung der Metalle aus dem Bauschutt erhöht die Wertschöpfung für den Kunden. Das Interesse an diesem Prozessschritt war so groß, dass die Kunden nach den Vorführungen direkt bis zur Sortiereinheit heran kamen, um sich weiter über die Technologie zu informieren.“

Über das Thema „Wertgenerierung durch die Aufbereitung von Aluminium-Salzschlacke“ referierten Patrick Lindweiler, STEINERT, und Alfred Weber, BHS Sonthofen, innerhalb der Vortragsveranstaltungen des Forums der Messe München. „Wir sehen großes Potential, dass Schmelzer und Aluminiumschmelzer in der Salzschlacken-Aufbereitung selbst ihre Wertschöpfung in die Hand nehmen können, um  ihre eigenen Kreisläufe zu schließen“, so Patrick Lindweiler, Business Development Manager bei STEINERT.

Die hohe Nachfrage auf der Messe hat bestätigt, dass STEINERT mit seinen Technologie- und Servicelösungen für die Zukunft gerüstet ist. Das Unternehmen blickt bei der Fülle von konkreten Anfragen positiv auf die kommenden Monate.