Internationalisierung von STEINERT weiter ausgebaut

29 April 2014

STEINERTS’s in-house test facility

Auch im Jahr 2013 wurde der Schwerpunkt in der STEINERT-Gruppe auf die Entwicklung der Auslandsmärkte gesetzt. Trotz verstärkten Engagements konnten nicht in allen Märkten die gesetzten Ziele erreicht werden: geprägt von fallenden Rohstoffpreisen und geringeren Handelsvolumina, z.B. Schrotthandel, war 2013 ein schwieriges Jahr.
So hat sich insbesondere der amerikanische Markt nicht wie geplant entwickelt und blieb deutlich hinter den Umsatzerwartungen zurück.

Dennoch wurden auch im Jahr 2013 Fortschritte erzielt. So wurde beispielsweise STEINERT China als eigenständige Gesellschaft gegründet. In Brasilien wurde eine Fertigung eröffnet und es erfolgte eine Neuaufstellung der japanischen Tochtergesellschaft in Tokio. Damit ist die STEINERT Unternehmensgruppe weiterhin konsequent auf Internationalisierung ausgerichtet.

STEINERT möchte den Kontakt zu bestehenden und potenziellen neuen Kunden weiter intensivieren und noch mehr Ansprechpartner vor Ort schaffen. Dies wird ab sofort mit einer weiteren personellen Aufstockung des Vertriebs durch einen Vertriebsleiter national (DACH-Länder) und einen Vertriebsleiter international erreicht.

In der Technik lag der Schwerpunkt auf der Verbesserung von Ausbringungen und Reinheiten insbesondere im Feinkornbereich, z.B. Müllverbrennungsschlacke. 
Hier  erreichen die Induktionssortiersysteme (ISS) von STEINERT, Ausbringungsraten von weit mehr als 90 Prozent. Im Vordergrund steht dabei heutzutage die Erfassung sämtlicher in der Schlacke enthaltenen freien Metalle. Dadurch wird zum einen ein weiterer lukrativer Weg zur Wertsteigerung der Müllverbrennungsschlacke eröffnet, zum anderen wird das Ziel der Herstellung einer weitgehend metallfreien Schlacke erreicht.

Ebenso hat STEINERT die bewährte Technik des Nichteisenmetallscheiders (NES) weiterentwickelt und beeinflusst, damit das Ausbringungsergebnis maßgeblich durch eine schnellere Drehung der Poltrommel (4.000 Umdrehungen pro Minute) und die damit verbundene höhere Wechselfrequenz von deutlich oberhalb von 1 kHz schafft, das bedeutet bis zu 30 Prozent mehr Ausbringung im Feinkornbereich.

Für die Herstellung eines werthaltigen und marktfähigen Edelstahlproduktes kann der ARGOS-C-Sensor in einer STEINERT KSS in Kombination mit einem 3D- und Farbsensor die Reinheit eines vorangereicherten Zurik-Materialstroms auf bis zu 95 Prozent erhöhen. 
Im STEINERT Kombinationssortiersysteme (KSS), der mit dem neuen Sensor ARGOS-C ausgestattet ist, werden unterschiedliche Signale wie Farbe, Leitfähigkeit und Form verarbeitet und intelligent ausgewertet, um bestmögliche Sortierergebnisse zu erzielen.

Das Jahr 2014 steht bei STEINERT im Zeichen des 125-jährigen Firmenjubiläums. 
Mit einer STEINERT Open wird dies im September, auf dem STEINERT Betriebsgelände in Köln gefeiert. Neben Präsentationen der STEINERT-Technologien im hauseigenen Technikum erwartet die Besucher eine Hausmesse, Schulungen zu aktuellen Technologien im Rahmen der STEINERT University und einen internationalen Branchentreff mit einem gemeinsamen Get-Together.